natürlich, saisonal & regional

Perfekt für den Tee im Garten: typical english „Shortbread“

Auch wenn es gerade regnet und guter Rat teuer ist, was man mit dem Kind an einem Sonntag Nachmittag anstellen kann: Es wird garantiert wieder sommerlich und kommt damit die Gelegenheit, sich mit Freunden zum Tee zusammenzufinden!
Wir haben das ultimative Rezept für Kekse zu einer solchen Gelegenheit gefunden: Shortbread, typisch englisch, schnell und kinderleicht gemacht.

Flott sind die Zutaten in der Küchenmaschine....

Flott sind die Zutaten in der Küchenmaschine….

Es ist wirklich kinderleicht:

Man packt die Zutaten (einfache Portion – wir nehmen immer die dreifache Menge)

    175 g Mehl
    35 g Zucker
    110 g Butter
    1 Prise Salz

in die Küchenmaschine oder nimmt den Handmixer mit Knethaken und los geht es. Da muss kein Mehl gesiebt werden, einfach loslegen und verkneten. Die Butter sollte allerdings weder zu hart noch zu weich/warm sein.
Wer es mag, kann dem ganzen die abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone zufügen.

..... schnell ist ein geschmeidiger Teig entstanden.

….. schnell ist ein geschmeidiger Teig entstanden.

Nach ein paar Handgriffen und wenigen Minuten in der Küchenmaschine ist der Teig fertig...

Nach ein paar Handgriffen und wenigen Minuten in der Küchenmaschine ist der Teig fertig…

Und dann geht es auch ohne Ruhezeit sofort weiter.

Und dann geht es auch ohne Ruhezeit sofort weiter.

.... in Scheiben schneiden.

…. in Scheiben schneiden.

Goldbraun gebacken, wird das Shortbread in Zucker gewälzt.

Goldbraun gebacken, wird das Shortbread in Zucker gewälzt.

Ohne Ruhezeit werden Rollen geformt und dann in ca. 4-5 mm dicke Scheiben geschnitten: Auf ein Backblech, bei 200 Grad (Umluft) goldbraun backen (je nach Größe und Stärke) gut 10 Minuten backen. Noch so heiß wie möglich wird das Shortbread in ganz normalen Zucker gewälzt. Und dann ist das Werk auch tatsächlich schon vollbracht.

In noch nicht einmal einer Stunde entstehet so eine nette Blechdose voller Kekse, zu denen bislang noch nie jemand Nein sagen konnte.

Für die letzte „Charge“ haben wir hellen Rohrzucker verwendet, was die Kekse knuspriger und leichter macht. Wer das original Walkers Shortbread kennt, weiss, dass das bisweilen etwas mächtiger und kompakter ist.
Mit handelsüblichem Weißzucker und je härter die Butter, um so kompakter werden die Kekse.
Wir finden, für den Sommer darf es ein bisschen leichter und knuspriger sein.

Auch das verwendete Mehl spielt eine Rolle: Das handelsübliche Weizenmehl Typ 405 macht die Kekse schwerer.

Anders als man denkt, trifft die Typenbezeichnung übrigens keine Aussage darüber wie fein das Mehl gemahlen ist. Mehl aus dem Handel, somit aus Großmühlen, ist immer staubfein gemahlen. Der Typengrad trifft ausschließlich eine Aussage darüber, wie weit die Schalenanteile ausgesiebt/ heraus zentrifugiert sind.

    Typ 405 – handelsübliches Weissmehl mit so gut wie keinen Schalenanteilen mehr
    Typ 550 – minimaler Schalenanteil, sieht im Backergebnis nicht wirklich anders aus als mit Typ 405, also hell
    Typ 1050 – schon deutlich dunkler, vollkörniger, was man auch sieht
    Vollkornmehl – geht auch immer, wenn man es mag, und so für viele bei Kuchen oder Feingebäck nicht die erste Wahl.

Das hellste Dinkelmehl ist Typ 630. Dinkelmehl schmeckt ein bisschen nussiger und ist häufig für Allergiker besser geeignet als Weizenmehl. Wir werden es beim nächsten Mal probieren und dann berichten.

Das absolute „Muss“ dieses Rezepts bleibt aber die echte Butter. Zweifellos entstehen auch mit Margarine tolle und leckere Kekse. Aber es wird niemals mit dem Shortbread aus England zu vergleichen sein.

Viel Spaß beim Nachbacken!

P.S.: Wir machen die Kekse immer ziemlich klein. Schließlich gibt es der Jahreszeit entsprechend auch noch Zwetschgen-Kuchen.

Kategorien

@CwWilms bei Twitter